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Naturheilpraxis Heidi A. Stallkamp
Therapeuthische Praxis
für Heilhypnose


Hartwigstraße 10 a
28209 Bremen

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Kopfschmerzen und Migräne PDF

KopfschmerzenJeder kennt Kopfschmerzen und es gibt kaum jemanden, der sie nicht in seinem Leben bereits gehabt hat. Manchmal sind sie nicht so heftig, begleiten unseren Tagesablauf, werden wieder vergessen, tauchen wieder auf.

An anderen Tagen sind sie heftiger und zwingen uns zur Ruhe, ziehen uns gar ganz aus dem Leben heraus.

Kopfschmerzen werden in drei Gruppen unterteilt:  

1. Spannungskopfschmerzen, auch Cephalgien genannt.

Die Gründe für ihre Entstehung sind umstritten. Es können Wetterbedingungen eine Rolle spielen, Alkohol, Nikotin oder Stress. Auch Müdigkeit, sowie Sauerstoff- oder Flüssigkeitsmangel verursachen diesen dumpfen Kopfschmerz im gesamten Kopf. Sie sind recht harmlos und schnell verschwunden, wird dem Körper gegeben, was er braucht.

2. Kopfschmerzen aufgrund körperlicher Erkrankungen wie Gehirnhautentzündungen, Tumoren, etc..

Treten Kopfschmerzen anfallsweise heftig und plötzlich auf, begleitet evtl. von Fieber, Übelkeit, Erbrechen oder gar Nackensteife, muss unbedingt ein Arzt sofort hinzugezogen werden, der die Ursache und weitere Behandlungen abklärt.

Auch wenn Kopfschmerzen immer wieder über längere Zeit auftreten, sollten sie mit einem Arzt abgeklärt werden.

3. Migräne

Einseitige stechende Kopfschmerzen mit Flimmern und Blitzen vor den Augen, Übelkeit und Erbrechen und diversen anderen Symptomen fordern Beachtung und legen ihr Opfer sprichwörtlich lahm.
Viele Migränepatienten bemerken an der sog. „Aura“, dass die nächste Migräneattacke bevorsteht. Sie zeigt sich recht unterschiedlich: Flimmern vor den Augen, Schwindel, Zerfahrenheit, Gereiztheit, Übelkeit, Taubheitsgefühle u.v.a. mehr. Wird gleich beim Auftreten der Aura ein Schmerzmittel eingenommen, können die Schmerzen merklich reduziert werden.

Nach Abklärung über körperliche Ursachen kann ein Kopfschmerztagebuch Aufklärung darüber bringen, wann die Migräne immer auftritt.

Wie kann nun die Hypnose helfen?

Schmerz hat eine Funktion: Er teilt uns etwas mit. Gehen wir der Ursache auf den Grund und können wir diese beheben, sind die Schmerzen auch behoben. So ist der Schmerz nicht unser Feind, sondern unser Freund, der dafür sorgt, dass wir gut zu uns sind und für uns sorgen.

In der Hypnose wird in der tiefen Entspannung bzw. Trance angeschaut und losgelassen, was zur Verkrampfung im Kopfbereich geführt hat. Zusätzlich werden wohltuende Massagen imaginiert, Heiltexte gehört und Phantasiebilder gesehen, in denen sich der Schmerz verabschieden darf. Für die Anwendung zu Hause wird die Selbsthypnose eingeübt.

Wird beim ersten Auftreten der Auraerscheinungen oder der ersten Schmerzen die Heilhypnose angewandt, verändert sich der Schmerz: Er wird entweder als Wärme empfunden, als leichter Druck oder als so gering, dass er nicht mehr beachtet wird.
Ähnliche Resultate ergeben regelmäßig angewandte Selbsthypnosen, die bei mir an Gruppenabenden erlernt werden können.

Nach meiner Erfahrung fällt es Kopfschmerz- und Migränepatienten schwer, nach der ersten Schmerzerleichterung weiterhin zur Hypnosebehandlung zu kommen. Sie sind ständig im Stress, haben viel zu tun und keine Zeit, um sich um ihre Kopfschmerzen zu kümmern und zur Hypnose zu kommen. Sie wollen erst dann wieder kommen, wenn die Schmerzen nicht mehr zu ertragen sind.

Dabei leuchtet es jedem ein: Nach zwei oder drei Sitzungen kann die Ursache der Schmerzen schwerlich gefunden oder gar behoben sein. Ich erkläre deshalb jedem Kopfschmerz- bzw. Migränepatienten, dass die Behandlung mind. 5 - 8 Sitzungen dauert. Denn erst dann ist es möglich, eine wirksame und anhaltende Verbesserung zu erzielen.

Aber die Länge der Behandlung ist nicht von vornherein absehbar: Sie kann auch kürzer sein oder auch länger. Nur sollte sie nicht abgebrochen werden, bevor die Ursachen der Schmerzen aufgedeckt, akzeptiert und integriert sind! Erst dann ist eine anhaltende Heilung von Kopfschmerzen oder Migräne möglich!